Hauseingangs- und Terrassentür

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Der Sockelbereich wird üblicherweise bis ca. 15 cm abgedichtet und bis ca. 20 cm gegen Spritzwasser geschützt. An Hauseingängen oder Terrassentüren ist dies jedoch oft nicht realisierbar, besonders nicht im Falle des barrierefreien Bauens. Hier müssen Sonderlösungen gefunden werden. Durch Gitterroste beispielsweise kann die Schwelle vor Spritz- und Oberflächenwasser geschützt werden, vor unmittelbarer, starker Schlagregenbeanspruchung können z. B. Vordächer bewahren.

Im Falle eines zweischaligen Mauerwerks sitzt die Hauseingangstür bevorzugt an der Außenseite der Tragwand. Den Abschluss des Bodenaufbaus bildet ein Stahlprofil, das gleichzeitig den unteren Türanschlag herstellt. Die Dämmebene der Außenwand wird durch eine auf der Außenseite der Laibung umlaufende Holzzarge abgedeckt. Bei üblichen Türbreiten kann der Sturz als gemauerter scheitrechter Sturz ausgeführt werden. Im Falle einer hinterlüfteten Voratzschale, erfolgt die Belüftung darüber. Die Folie, die oberhalb der Zarge als Feuchtigkeitssperre verläuft, muss unterhalb der Belüftung in die Vormauerschale geführt werden.

Bei nach außen öffnenden Türen muss der Regenschutz des oberen Anschlags gesichert sein. Eine umlaufende, trittstabil Blechzarge kann diese Funktion übernehmen und am Fußpunkt gleichzeitig Schwelle und Anschlag ausbilden. Bei zweischaligem Mauerwerk muss die Blechzarge mit Abstand zur Vormauerschale ausgeführt sein und ein Spalt für die Belüftung frei bleiben.