Mauerwerkssanierung mit Lego

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Partizipatives Kunstprojekt ruft zum Flicken von Fehlstellen im urbanen Raum auf

In immer mehr Städten finden sich Mauern mit auf ungewöhnliche Art reparierten Schönheitsfehlern: Im Rahmen des von Jan Vormann initiierten weltweiten Kunstprojekts Dispatchwork ergänzen freiwillige Stadtgestalter fehlende Mauersteine, Risse oder Fehlstellen mithilfe bunter Spielzeugsteine aus Kunststoff.

Ziel des Projekts ist es, das Erscheinungsbild der Städte zu verschönern. Farbige Akzente sollen öffentliche Räume aufwerten und Fehlstellen an Bauten, zumindest optisch, reparieren. Die Spielzeugsteine bieten dafür ideale Voraussetzungen: Durch sie haben viele Menschen ihre ersten Erfahrungen mit Architektur gemacht; außerdem sind sie wetterfest, in vielen kräftigen Farben erhältlich und lassen sich leicht verarbeiten. Dass die Ergänzungen nicht lange Bestand haben, ist Teil des Konzepts. Die Eingriffe sollen vielmehr den Fokus auf spielerische Möglichkeiten lenken, unsere alltägliche Umgebung mitzugestalten.

Lego-Instandsetzer auf der ganzen Welt sind zum Mitmachen aufgerufen. Alle eingesandten Fotos von Mauer-Reparaturen werden auf der Projekt-Webseite (siehe Surftipps) veröffentlicht – vorausgesetzt, die Intervention befindet sich im öffentlichen Raum.