Ergebnisse: Deutscher Ziegelpreis 2015

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Auszeichnungen für Ziegelarchitektur verliehen

Architektonisch herausragende Mauerwerksbauten wurden am 6. Februar 2015 in München mit dem Deutschen Ziegelpreis prämiert. Aus 111 eingereichten Arbeiten wählte die siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Prof. Dietmar Eberle die Preisträger aus. Sie vergab zwei mit 7.000 Euro dotierte Hauptpreise, außerdem drei Sonderpreise in den Kategorien Geschosswohnungsbau, Bauen im Bestand und Nachwuchs. Acht Anerkennungen gab es außer in den vorgenannten Rubriken für Projekte in mehrschaliger Bauweise.

Hauptpreise (jeweils 7.000 Euro):

  • Wohnungsbauprojekt in Köln-Sülz von Klaus Zeller, Köln: Das modellhafte Baugruppenprojekt für Menschen verschiedener Generationen wurde in Passivhausbauweise realisiert. Die Jury ließ sich insbesondere durch den vielfältigen Umgang mit der monolithischen Außenwandkonstruktion aus hochwärmedämmenden Ziegeln überzeugen.
  • Neue Ortsmitte von Wettstetten von Bembé Dellinger Architekten, Greifenberg: Das bereits mehrfach prämierte Ensemble aus Rathaus, Verwaltung, Bürgersaal, Altenzentrum und Kinderkrippe besitzt mehrschalige Ziegelaußenwände. Hervorgehoben wurde „die gelungene Schaffung“ eines „lebendigen, architektonischen und sozialen Mittelpunkts“ im ländlichen Umfeld.

Sonderpreise:

  • Pfarrhaus in Regensburg-Schwabelweis von Michael Feil, Regensburg: Das auf kreuzförmigem Grundriss errichtete Gebäude überzeugte durch seine sorgfältige Konzeption und Ausführung.
  • Wohnhaus mit Gemeindezentrum in Frankfurt-Westhafen von Stefan Forster Architekten, Frankfurt: Die Juroren ließen sich durch die Außenraumqualitäten der großzügigen Loggien, Balkone und teils gemeinschaftlich nutzbaren Dachterrassen überzeugen, die trotz der hohen städtebaulichen Dichte des Bauwerks erreicht wurden.
  • Sanierung und Umbau des Herzöglichen Marstalls in Coburg von Brückner und Brückner Architekten, Tirschenreuth/Würzburg: Hervorgehoben wurde das innovative Konzept zur energetischen Optimierung des anspruchsvoll gestalteten Bauwerks.

Anerkennungen:

  • „Langes Haus“ in Brandenburg von Franziska Schön und Matthias Hainz, Weimar
  • Sanierung Altstadthaus in Pappenheim von Michael Aurel Pichler, Hohenwart
  • Landesarchiv NRW in Duisburg von Ortner und Ortner Architekten, Berlin/Köln/Wien
  • Familienzentrum mit Kinderkrippe und Kindergarten „Josefine Kramer“ in Tettnang von Bächle Meid Architekten, Konstanz
  • Wohnungsbau mit Kindertagesstätte „Jules et Jim“ in Neu-Ulm von Jens Metz und Holger Kleine, Berlin
  • Erweiterungsbau Museum Luthers Sterbehaus in Eisleben von Von M, Stuttgart
  • Sanierung des Pfarrhauses der Erlöserkirche in Landshut von Neumeister und Paringer, Landshut
  • Gymnasium mit Sporthalle und Jugendhaus in Frankfurt-Riedberg von Ackermann und Raff, Stuttgart/Tübingen

Auslober:
Ziegel Zentrum Süd, München; weitere Informationen und Kurzbeschreibungen der ausgezeichneten Objekte sind auf den Seiten des Auslobers einsichtig (siehe Surftipps).

Surftipps

www.ziegel.com
www.baunetzwissen.de/Gebäudetechnik > Objektbericht Riedberg-Gymnasium in Frankfurt