Deckenabstellsturz aus Porenbeton

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Zur Minimierung von Wärmebrücken und Lastaufnahme der Vormauerschale

Die Ausführung von Öffnungen im Mauerwerk bedarf einer besonderen Beachtung, um Wärmebrücken zu vermeiden. Jetzt bietet der Hersteller Xella einen Deckenabstellsturz aus Porenbeton für größere Öffnungsbreiten an, der – als Deckenschalung im Öffnungsbereich eingesetzt – Wärmebrücken minimiert. Gleichzeitig bietet er einen einheitlichen Putzgrund und nimmt als tragendes Element die Lasten aus dem Mauerwerk oberhalb der Öffnung auf und leitet sie weiter.

Der Ytong Deckenabstellsturz besteht aus bewehrtem Porenbeton und ist zur Abschalung von Decken im Öffnungsbereich für Breiten bis 2,52 m ausgelegt. Die Abmessungen des Bauteils selbst betragen 3.000 x 115 x 200 mm (l x b x h), aufgrund der symmetrischen Bewehrungsanordnung ist er aber beliebig teilbar. So können aus dem drei Meter langen Sturz ohne weiteres zwei anderthalb Meter lange Stürze zur Überdeckung von zwei Öffnungen von jeweils 1,02 m hergestellt werden. Der Einbau muss hochkant und mit einer Auflagertiefe von mindestens 240 mm erfolgen. Für die Verlegung eignet sich sowohl Dünnbettmörtel als auch Normalmörtel (mindestens Mörtelgruppe IIa, nach Eurocode G IIa).

Mit einer Wärmeleitfähigkeit von λ=0,16 W/(mK) erfüllt der Deckenabstellsturz in Verbindung mit einer 5 cm Mineralwollkaschierung (Wärmeleitgruppe 035) die Anforderungen nach DIN 4108, Beiblatt 2: Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Wärmebrücken – Planungs- und Ausführungsbeispiele.

Hersteller: Xella, Duisburg

Surftipps

www.ytong-silka.de