Akustikziegel

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Gelochte Ziegel als Schallschlucker

Geräusche gehören zum täglichen Leben. Ab wann diese jedoch als Lärm und damit als störend wahrgenommen werden, hängt zu einem gewissen Grad von der subjektiven Empfindung jedes Einzelnen ab. Allgemeingültige Mindestanforderungen an den Schallschutz sind dennoch in der DIN 4109: Schallschutz im Hochbau festgelegt. Geräusche sind Schwingungen, die sich als Schall wellenförmig ausbreiten. Für eine wirksame Geräuschdämpfung sorgen daher die Verhinderung der Reflexion von Luftschallwellen sowie deren Absorption.
 
Ein Wandsystem aus schallabsorbierenden Ziegeln hat der Hersteller Girnghuber entwickelt. Dabei wurden das Lochbild, die Wandstärke und die Steinform des GIMA-Akustikziegels entsprechend der Anforderungen des Schallschutzes geändert. Dadurch können die Ziegel die Schallenergie mit den für die Lärmentwicklung maßgebenden Frequenzen von ca. 250 bis über 4.000 Hz zu fast 100% absorbieren.
 
Akustikziegelwände können sowohl im Innen- als auch im Außenbereich realisiert werden. Für Innenwände kommen sie vor einer tragenden Wand aus Beton oder Hintermauerwerk zum Einsatz. Der dafür verwendete Ziegel besitzt eine horizontale Lochung und ist in den Abmessungen 240 x 240 mm sowie 240 x 115 mm in der Ansicht erhältlich. Für Akustikwände als Vorsatzschale im Außenbereich wurde ein Ziegel mit 15°Grad-Schräglochung im Ansichtsformat 240 x 240 mm entwickelt, um den Abfluss von Regenwasser zu gewährleisten und so die Dämmung vor Durchfeuchtung und Verschmutzung zu schützen. Beide Ziegelvarianten bietet der Hersteller in 52, 71, 90 oder 113 mm Stärke an.

Hersteller: Girnghuber, Marklhofen