Warmwasserbereitung mit Wohnungslüftungsgeräten

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Warmwasser-Lösung für das Passivhaus

Das Passivhaus zeichnet sich durch einen geringen Heizwärmebedarf und durch eine optimierte Dämmung mit hoher Gebäude-Luftdichtheit aus. Wegen der geringen Heizlast ist der Heizkessel nach dem Warmwasserbedarf auszulegen oder die Warmwasserbereitung getrennt vom Heizgerät zu betreiben. Für das Erwärmen des Dusch- und Badewassers sind verschiedenen Varianten möglich:

  • Solarthermie
  • Gas-Brennwerttherme
  • Flüssiggas-Gerät (Minigasgerät)
  • Öl-Brennwert
  • Fortluft-Warmwasser-Wärmepumpe
  • Erdkollektor-Wärmepumpe
  • dezentrale Elektro-Durchlauferhitzer unter den Zapfstellen
  • Elektro-Boiler (Tagesspeicher mit Nachtstrom)
Eine zusätzliche Möglichkeit besteht darin, die vorhandene zentrale Lüftung mit einer Brauchwasser-Wärmepumpe zu kombinieren und mit der warmen Abluft aus den Räumen das Warmwasser zu erzeugen. Eine Wärmepumpe im Lüftungsgerät entzieht der Abluft die Wärme und speist sie in den fest integrierten Speicher (meist 300 Liter) ein. Diese kombinierten Lüftung-Warmwasser-Zentralen können auch mit einer Solaranlage kombiniert werden. Höhere Warmwasser-Temperaturen im reinen Wärmepumpenbetrieb sorgen für Trinkwasserhygiene. Bei erhöhtem Warmwasserbedarf ist zusätzlich ein zweiter Wärmeerzeuger vorzusehen, zum Beispiel ein dezentraler Elektro-Wassererwärmer an ausgewählten Zapfstellen.

Bildnachweis: Stiebel Eltron, Holzminden