Technik und Funktionsweise der Wohnungslüftungsanlage

Energiebedarf und Luftwechsel

Außenluft wird mit einem Ventilator durch einen Kanal angesaugt, über einen Wärmetauscher geleitet und den Wohnräumen zugeführt. Bei Querlüftung wird die "verbrauchte" Luft in Küche und Bad/WC abgesaugt und über den Wärmetauscher ins Freie abgeführt. Der Wärmetauscher hat die Aufgabe, unkontrollierte Wärmeverluste über die Fortluft zu vermeiden und somit den Energiebedarf gering zu halten, der über die Raumheizung zugeführt werden muss (65 % - 80 % Energieeinsparung möglich). Zur Effizienzsteigerung kann der Wärmetauscher mit einer Wärmepumpe kombiniert werden.

Um neben der kontrollierten Raumlüftung durch die Lüftungsanlage einen raschen Luftwechsel zu ermöglichen, bietet sich die Fensterlüftung an. Hierbei sollte kurzzeitiges Vollöffnen der Fenster (Stoßlüften) dem dauerhaften Ankippen der Fenster vorgezogen werden, um die Wärmeverluste gering zu halten.

Während der Sommermonate kann die Lüftungsanlage auch ganz abgeschaltet werden. Da zu dieser Jahreszeit Fenster und Türen häufiger und länger geöffnet sind, ist ein ausreichender Luftwechsel gewährleistet.