Speichergröße und Aufstellraum

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Nach der Dimensionierung des Speichers

Wurde die Größe des Warmwasserspeichers rechnerisch bestimmt, dann kann der Planer zwischen stehenden und liegenden Speichern unabhängig vom Speichersystem wählen.

Bei der Vorauswahl ist auf folgende Fragen zu achten:

  • Welcher Aufstellplatz ist vorhanden?
  • Welche Einbringmaße sind zu berücksichtigen?
  • Welche Raumhöhe ist vorhanden?
In den Herstellerunterlagen der Speicheranbieter findet man das sogenannte Speicher-Kippmaß, um den Transport des Speichers in den Aufstellraum einzuplanen. Bei der Aufstellfläche des Warmwassererwärmers ist ebenfalls die Isolierdicke mit einzurechen und die Bedien- und Wartungsabstände zu beachten.

Speichergröße reduzieren
Wenn in der Praxis der Fall auftritt, dass die berechnete Speichergröße nicht in den Aufstellraum passt, dann kann der Bedarf pro Zapfstelle eingeschränkt werden. Das kann zum Beispiel bei größeren Objekten mithilfe von nutzerunabhängigen Schnellschlussarmaturen erreichen werden. Bei diesen Duscharmaturen ist die Entnahmezeit einstellbar. Ist diese Zeit abgelaufen, schließt die Armatur selbstständig und muss vom Nutzer erneut wieder aktiviert werden. Die Hersteller dieser Armaturen versprechen, dass die Hälfte des Warmwasserbedarfs damit eingespart wird. Setzt man für die Auslegung des Warmwasserspeichers einen theoretischen Einspareffekt von einem Drittel eingesparten Wasser an, dann kann das Speichervolumen um ein Drittel reduziert werden. Dadurch werden die Abmessungen kompakter, so dass der Warmwasserspeicher in kleine Heizräume passt.

Bildnachweis: Grohe, Porta Westfalica