Reduktion der Baukosten

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Wärmedämmung und Anlagentechnik

In Bezug auf die Einhaltung des zulässigen Primärenergiebedarfs setzen sich die relevanten Investitionskosten eines Gebäudes aus den Kosten für Wärmedämm-Maßnahmen der Gebäudehülle und den Kosten der Anlagentechnik zusammen. Beiden Kosten ist gemeinsam, dass sie progressiv ansteigen, je besser die Wärmedämmung der Außenwände bzw. je energieeffizienter die Anlagentechnik wird. Für die Gesamtkosten des Gebäudes werden beide Kostenfunktionen addiert. Dabei ergibt sich ein Kostenminimum.

Dieser Zusammenhang ist im nebenstehenden Bild qualitativ dargestellt für den Fall, dass das Gebäudes den zulässigen Primärenergiebedarf gerade einhält. Durch das Kompensationsprinzip steigen die Kosten der Gebäudehülle an, wenn eine schlechtere Anlagentechnik eingebaut wird (und umgekehrt).
Das Kostenminimum ist meist flach ausgeprägt, so dass es einen erweiterten Bereich gibt, in dem verschiedene Lösungsmöglichkeiten finanziell gleichwertig sind. Erst wenn anlagentechnische oder bauphysikalische Lösungen gewählt werden, die extrem von den heute üblichen abweichen, steigen die Gesamtkosten eines Gebäudes deutlich an (bei gleichem Primärenergiebedarf).