Konstanz der Auslauftemperatur

Vermeidung von Temperaturschwankungen

Neben der richtigen Wahl der Auslauftemperatur des Trinkwassers kommt der zeitlichen Konstanz der Temperatur eine entscheidende Bedeutung zu. Temperaturschwankungen können am besten durch die Verwendung von Trinkwarmwasserspeichern vermieden werden, die Schwankungen des Warmwasserbedarfs und der Wärmeerzeugung zeitlich glätten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die fachgerechte Planung und Installation sowie eine ausreichende Dimensionierung der Trinkwarmwasser-Rohrleitungen.

Kritischer in Bezug auf die Temperaturkonstanz ist die Verwendung von Trinkwarmwassersystemen, bei denen das Trinkwasser nach dem Durchlaufprinzip erhitzt werden. Gute Durchlauferhitzer (elektrische wie gasbetriebene) arbeiten deshalb mit einer elektronischen Regelung, die die Temperatur bei kleineren Schwankungen der Zapfmenge konstant halten kann. Kritisch ist das gleichzeitige Zapfen an mehreren Zapfstellen. Dabei wird häufig ein so großer Wassermassenstrom an warmen Trinkwasser gefordert, dass die Heizleistung des Durchlauferhitzers üblicherweise nicht ausreicht, um das gesamte Wasser auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen. In diesem Fall kommt es zu einem Absinken der Temperatur, was insbesondere beim Duschen unangenehm ist.

Durchlauferhitzer, die den Wassermassenstrom drosseln können, um am Austritt des Erhitzers eine konstante Temperatur zu halten, lösen das Problem der schwankenden Temperatur an der Zapfstelle nur dann, wenn an der Zapfstelle kein kaltes Wasser zugemischt wird.