Arten der Speicherwassererwärmung
Energiearten und Kombimöglichkeiten
Die Erwärmung des Speicherwasser kann auf verschiedene Arten erfolgen, wobei eine Kombination jeweils möglich ist. Sie macht Sinn, wenn beispielsweise Energieart und jeweilige Vorlauftemperatur sich unterscheiden und durch Kombination die wirtschaftlichste und komfortabelste Form der Nutzung erreicht werden soll.
Aufgeheizt werden kann das Speicherwasser durch:
- Kessel, die mit Gas, Öl oder feste Brennstoffen befeuert werden.
- Des Weiteren steht mancherorts der Anschluss an ein Fernwärmenetz zu Verfügung. Bei dieser Energieform handelt es sich um die Nutzung von Abwärme, die bei der Stromerzeugung auftritt.
- Innovativ ist die Nutzung von Solarenergie, wobei diese Energieform durch die schwankende und nicht zu beeinflussende Bereitstellung, gerade in Hinblick auf die Jahreszeiten eine Kombination erfordert. Um die Nutzung auch niedriger Energieniveaus, gerade im Winter, zu ermöglichen, macht man sich die Schichtung im Speicher zu Nutze. Hierbei werden zwei Wärmetauscher im Speicher geschaltet, wobei der Solarwärmetauscher im unteren Niedrigtemperaturteil angebracht ist und im oberen, wo die Solltemperatur geliefert werden muss, konventionell nachgeheizt wird (wobei selbiges in den Sommermonaten nicht notwendig ist).
- Abschließend ist noch die Nutzung von Strom zu erwähnen, wobei bei ihrem Einsatz zu berücksichtigen ist, dass der Primärenergiebedarf wesentlich höher ist als bei anderen konventionellen Heizformen. Der Einsatz ist trotzdem sinnvoll, wenn zur Komforterhaltung für eine Nacherwärmung zu sorgen ist, beispielsweise durch einen direkt am Entnahmewärmetauscher installierte Heizstab, oder durch einen Elektro-Durchlauferhitzer, der mit Speicherwasser gespeist wird.
