Lüftungsleitungen

Allgemeines

Luftkanäle müssen sorgfältig geplant werden, da sie langfristig funktionstüchtig sein müssen. Elektrischer Leistungsbedarf der Ventilatoren, Lüfthygiene und Geräuschpegel hängen wesentlich vom Kanalnetz ab.
Zu- und Abluftleitungen (warme Kanäle) sollten möglichst nicht im Kalten verlaufen. Falls dies für kurze Strecken erforderlich ist, müssen sie sorgfältig gedämmt werden. In der Regel werden sie beim Lüftungsbau in oder auf Decken und in Installationsschächten verlegt. Sie sind aus nicht brennbaren Baustoffen nach DIN 4102 herzustellen.
Beim Werkstoff sollte die Beschaffenheit beachtet werden, glatte Innenflächen verhindern die Ansammlung von Staub und vermeiden unnötige Druckverluste. Zudem müssen die Leitungen korrosionsbeständig und dürfen nicht hygroskopisch (wassersaugend) sein.

Bei Umlenkungen sind große Radien vorteilhaft, da sie den Druckabfall des Rohrleitungssystems gering halten und keine Strömungsgeräusche verursachen. Die strömungstechnisch günstigste Form sind runde, da sie geringere Druckverluste aufweisen als eckige Kanäle.