Berührungslos gesteuerte Selbstschlussarmaturen
Sanitäre Ausstattungsgegenstände
Für den Bereich der sanitären Ausstattungsgegenstände (Bidet, Duschen, Waschtische, etc.) setzen sich zunehmend neue Konzepte durch, die den Komfort verbessern und die Anforderungen an die Hygiene und Sauberkeit erhöhen.
Unternehmen wie Autobahnraststätten, Messehallen, Flughäfen, Bahnhöfe, Gaststätten und Restaurants können ihren Gästen mit der Installation berührungsloser Armaturen auch einen hygienisch unbedenklichen Besuch ihrer Sanitäranlagen bieten.
Diese Anforderungen werden durch robuste, widerstandsfähige Ausstattungskomponenten erreicht. Aber auch Komfort und repräsentative Aspekte in den öffentlich zugänglichen Bereichen sind von entscheidender Bedeutung. Besonders positiv wird daher eine Ausführung bewertet, in der die installierten Armaturen wirtschaftlich sind, d. h. Energiekosten (Wasserkosten) sparen, eine hohe Lebensdauer aufweisen und auch im Falle von Sanierungsmaßnahmen einfach und schnell zu installieren sind.
Sensorgesteuerte Zwangsspülungen für Urinalbecken bieten ebenfalls die notwendige Hygiene und vermeiden unangenehme Gerüche, da nach dem Verlassen des Urinals automatisch nachgespült wird, ohne dass dazu ein Druckknopf berührt werden muss.
Vier Hauptargumente lassen den Bedarf an berührungslosen Armaturen steigen:
- Die elektronischen Komponenten werden immer kleiner und parallel dazu die Speicher- und Rechnerkapazität immer größer.
- Berührungslose Auslaufarmaturen bieten ein hohes Maß an Hygiene. Das Wasser läuft aus der Armatur, indem die Hände in den Erfassungsbereich des Sensors gehalten werden. Zum Öffnen müssen die Armaturen nicht berührt werden. Eine Infektion durch Bakterien und Keimen ist ausgeschlossen.
- Durch die einfache Bedienung ohne Kraftaufwand mit Dreh- oder Schwenkbewegung der Hände bieten berührungslos gesteuerte Armaturen einen großen Bedienungskomfort. Ältere Menschen beispielsweise, deren fein- und grobmotorische Koordination zunehmend nachlässt, können solche Armaturen ohne Schwierigkeiten bedienen. Die Bedingungen der DIN 18 024 „Barrierefreies Bauen'' Teil 2 werden somit erfüllt. Das Schließen der Armaturen kann nicht vergessen werden, da bei Verlassen des Sensorbereichs die Armatur automatisch schließt. Die berührungslosen Armaturen zeichnen sich aus diesem Grund auch im Bereich der Behindertenbäder und - WC's aus.
- Berührungslose sensorgesteuerte Armaturen sind zudem im hohen Maße wassersparend, da diese nur dann geöffnet werden und offen bleiben, solange sich die Hände bei Waschtischarmaturen oder sich der Körper bei Urinalen und Duschen im Erfassungsbereich des Sensors befindet. Hierdurch ergeben sich hohe Einsparpotenziale in öffentlichen Gebäuden wie Universitäten, Schulen, Sportstätten, Verwaltungsgebäuden, Krankenhäusern, Hotels, Gaststätten und Restaurants.
In Verbindung mit hydraulisch gesteuerten Durchlauferhitzern sowie Überlaufspeichern können diese Armaturen allerdings nicht verwendet werden.
