Italienisches Reliefglas
Gemustertes Floatglas für den Innen- und Außenbereich
Mitte der 1960er Jahre ließ sich das Unternehmen Vitrealspecchi aus dem italienischen Mariano Comene ein Verfahren zum Satinieren und chemischen Ätzen von Floatgläsern im industriellen Maßstab patentieren. Dies war der Beginn der Produktreihe Madras. Seitdem wurden die Kollektionen für Anwendungen in der Architektur, Innenarchitektur und Design ständig erweitert. Heute stehen fünf Produktlinien zur Verfügung, die den spezifischen funktionalen Charakteristiken der Sektoren Fenster- und Türenherstellung, Bauwesen, Design und Innengestaltung entsprechen.
Sämtliche Gläser der Serie bestehen aus transparentem Floatglas mit kaum wahrnehmbarem Relief und können auch als Verbundglas hergestellt und durch Temperieren weiterveredelt werden. Neben klar und extraklar ist das Glas in den Farbtönen Rosa, Grün, Bronze, Grau und Blau erhältlich. Bei einer Höhe von 3,21 m werden die Scheiben in den Standardformaten 1,80 m, 2,25 m, 2,40 m und 2,55 m und einer Glasdicke von 3 bis 19 mm - je nach Anwendung - angeboten.
Die Anwendungsbereiche im Innenbereich sind nahezu unbegrenzt: sie eignen sich für Türen, leichte Trennwände, Brüstungen oder Glastreppen. Eingesetzt werden kann das Glas aber auch im Außenbereich, etwa für Vorhangfassaden wie beispielsweise am Siemensgebäude in Erlangen.
Hersteller: Vitrealspecchi, Mariano Comense/I
Zum Thema
- Ätzen
- Floatglas
- Glasbearbeitung
