Gebogenes Glas
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erteilt
Mittlerweile hat sich gebogenes Glas in vielen Anwendungsbereichen u.a. an Fassaden, Eingängen oder an Brüstungen als Standardprodukt durchgesetzt. Bis vor kurzem waren thermisch gebogene Glasscheiben für das Bauwesen jedoch nicht bauaufsichtlich geregelt; eine zeitaufwendige und kostenintensive Zustimmung im Einzelfall (ZiE) war die Folge.
Als erster Glasveredeler entwickelte das Unternehmen Finiglas in enger Abstimmung mit dem Deutschen Institut für Bautechnik (DiBt) und der Technischen Universität Darmstadt ein Zulassungskonzept für zylindrisch gebogenes Floatglas. Nach erfolgreicher Prüfung wurde dem Hersteller die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (Z-70.4-146) für die gebogenen Floatgläser Fini Curve Float und Fini Curve VSG bis Februar 2015 erteilt.
Die Zulassung umfasst alle Vertikalverglasungen nach den „Technischen Regeln zur Verwendung von linienförmig gelagerten Verglasungen” (TRLV), für die planes Floatglas bzw. Verbund-Sicherheitsglas (VSG) aus Floatglas zulässig ist. Demnach sind bei einer Vertikalverglasung aus Fini Curve Float Biegezugspannungen von bis zu 16 N/mm² zulässig.
Hersteller: Finiglas, Dülmen
