Wärmeschutz für die oberste Geschossdecke im Altbau

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Beispielhafte Nachrüstung in Berlin

Die Nachrüstverpflichtung für Altbauten wurde mit der EnEV 2009 verschärft. Nachträglich gedämmt werden müssen nun auch begehbare oberste Geschossdecken, um anschließend den Wärmedurchgangskoeffizient von 0,24 W/(m²K) einzuhalten.

Die Charlottenburger Baugenossenschaft verfügt über rund 6.500 Wohneinheiten in meist älteren Gebäuden im Großraum Berlin, die teilweise unter Denkmalschutz stehen. Viele von ihnen sind energetisch verbesserungswürdig und werden umgerüstet. Die Dachgeschosse der Wohnhäuser werden überwiegend als Trockenböden und Abstellräume genutzt und sollen regelmäßig begehbar bleiben. Gefordert war ein nicht brennbares Material mit sehr guten Dämmeigenschaften, um möglichst niedrige Aufbauten realisieren zu können. Eingesetzt wurden druckfeste Steinwolle-Dämmplatten von Isover, die keine Unterkonstruktion für den Gehbelag erforderlich machen und dadurch die Enstehung möglicher Wärmebrücken verhindern. Die Dämmplatten Isover Topdec Loft weisen eine Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/mK auf und wurden in den Maßen 1200 x 625 mm mit einer Stärke von 60 mm zweilagig und fugenüberdeckend verlegt. Der Dämmstoff bietet maximale Sicherheit im Brandfall, die in Kombination mit einem nicht brennbaren Belag gewahrt bleibt.

In den Häusern der Baugenossenschaft ließen sich die Brandschutzanforderungen auch mit schwer entflammbaren Holzspanplatten erfüllen. Diese wurden schwimmend auf der Dämmung verlegt und verleimt. Bei der Verlegung konnten die Dämmplatten aufgrund ihrer verdichteten Deckschicht problemlos begangen werden. So konnte der Wohnwert insbesondere der obersten Geschosse gesteigert werden, die Heizkosten werden demnächst deutlich geringer ausfallen und das Wohnklima hat sich verbessert - auch deswegen, weil bestehende Luftundichtigkeiten der Holzbalkendecken durch den Einbau von Dampfbremsen beseitigt wurden.

Hersteller: Isover, Ludwigshafen

Surftipps

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