Verlegung im Außenbereich
Bei der Verwendung von Fliesen und Platten im Außenraum ist vor allem auf eine hohlraumfreie Verlegung zu achten, da sich in den Hohlräumen (Kavernen) unterhalb des Belages Wasserlinsen ansammeln und bei Frost-/Tauwechsel zu einer Schädigung des Belages führen können. Es ist deshalb besonders wichtig, Wasser, das über die Fugen in die Konstruktion eingedrungen ist, möglichst rasch abzuleiten. Eine Vielzahl verschiedener Systeme, die auf dem Wirkungsprinzip einer Flächendrainage basieren, sind am Markt erhältlich.
Für die Verlegung besteht die Möglichkeit, das Buttering-Floating-Verfahren anzuwenden oder mit Fließmörtel zu arbeiten. Beide Verfahren ermöglichen eine nahezu hohlraumfreie Verlegung.
Bei Natur- und Betonwerksteinplatten bietet sich eine lose Verlegung an. Einige Anbieter führen auch keramische Platten auf Trägerelementen zur losen Verlegung auf Kies- oder Splittbett, Mörtelbatzen oder Stelzlagern in ihrem Sortiment. Für Natursteinbeläge, die auf Kies- oder Splittbett verlegt sind, ist bei einem Mindestflächeninhalt von 0,16 m² eine Mindestdicke von 30 mm und eine Kantenlänge von mindestens 30 cm gefordert. D.h. 30 x 30 cm große Platten dürfen auf diese Art nicht verlegt werden, da sie nur 0,09 m² Fläche ergeben.
Surftipps
www.baunetzwissen.de/Flachdach > Anforderungen an genutzte Dachflächen/Stelzlager