Floating-Verfahren

Das Floating-Verfahren gilt als das einfachste und schnellste Verfahren der Dünnbett-Verlegung, deshalb wird es bei Belägen mit normalen Anforderungen beinahe ausschließlich angewandt. Der Dünnbettmörtel wird dabei entsprechend DIN 18157, Teil 1: Ausführung keramischer Bekleidungen im Dünnbettverfahren; Hydraulisch erhärtende Dünnbettmörtel zweilagig auf den Untergrund aufgetragen.

Die erste Schicht, die Kontaktschicht, wird mit der Glättkelle dünn aufgebracht. Danach wird auf die noch frische Schicht der Dünnbettmörtel in der erforderlichen Schichtdicke mit der gezahnten Glättkelle aufgekämmt. Die erforderliche Tiefe der Stege - abhängig vom Format der Fliesen bzw. Platten -  entsteht dadurch, dass die Kelle während des Verarbeitungsprozesses in einem Winkel von 45° bis 60° gehalten wird.