Antibakterielle Fliesen
Oberflächenveredelung sorgt für Sauberkeit, Hygiene und Luftverbesserung
Von Fliesen perlt Wasser üblicherweise in Tropfen ab, die nach dem Trocknen Spuren in Form von Kalkrückständen oder Schmutzflecken hinterlassen. Verhindern lässt sich dies mit der Fliesenveredelung Hydrotect. Durch sie bildet das Wasser einen hauchdünnen Film, der Verschmutzungen unterwandert, die sich dann einfach entfernen lassen. Möglich wird dieser Vorgang durch in die Fliesenglasur eingebranntes Titandioxid, das als Katalysator wirkt, der eine Reaktion zwischen Licht, Sauerstoff und Luftfeuchtigkeit in Gang setzt. Diese photokatalytische Wirkung wird bereits bei normaler Raumbeleuchtung ausgelöst. Die Veredelung ist nicht einfach nur aufgesprüht oder aufgepinselt, sondern wird werkseitig bei hoher Temperatur in die Glasur eingebrannt und ist somit sehr robust. Deshalb können sowohl Wand- als auch Bodenfliesen damit ausgestattet werden.
Die Oberflächenveredelung wirkt ohne Chemie antibakteriell: Bakterien, Pilze, Algen, Moose und Keime werden durch aktivierten Sauerstoff zersetzt und deren Neubildung behindert. Außerdem können Gerüche und Luftschadstoffe abgebaut werden. Auch deshalb beinhaltet ein entsprechendes Gütesiegel den Terminus „clean air ceramics“. Fliesen mit der Oberflächenveredelung Hydrotect reduzieren Putzaufwand bzw. Reinigungsmitteleinsatz und schonen so die Umwelt, sparen Zeit bzw. Geld und erhalten die Ästhetik architektonischer Konzepte. Die Vorzüge von keramischen Fliesen, wie z.B. Abriebfestigkeit, Chemikalienbeständigkeit etc., bleiben erhalten.
Angeboten wird diese Veredelung vom Keramikfliesen-Hersteller Deutsche Steinzeug, der seine Produkte unter den Markennamen Agrob Buchtal und Jasba vertreibt. Auf der unter Surftipps genannten Website des Herstellers demonstriert ein Film die Wirkungsweise der oberflächenveredelten Fliesen und der Photokatalyse.
Hersteller: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld