Lichtkuppeln

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Eine Lichtkuppel als fertiges Bauelement besteht aus Kuppel und Aufsatzkranz. Bei den Aufsatzkränzen sind Produkte aus Stahl, Aluminium, glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) oder PVC erhältlich. Die Kuppeln selbst sind zumeist mit einem Einfassrahmen aus PVC-hart in Kombination mit einem aussteifenden Metallrahmen oder vereinzelt auch mit einem reinen Aluminium-Einfassrahmen lieferbar.

Kuppelschalen ohne jeglichen Einfassrahmen (nur punktuell gehalten) existieren als Billigvariante am Markt, sind jedoch - bedingt durch ihre freien ungeschützten Ränder - bei der Montage in besonderem Maße gefährdet. Für die Lichtkuppeln werden heute meist Kunststoffe verwendet, seltener auch Gläser.

Zur Ausführung kommen zwei verschiedene Kunststoffe:

  • Thermoplaste - Polymethylmethacrylat/Acrylglas (PMMA), Plexiglas, Polycarbonat (PC) und Polyethylenterephthalat (PETG)
  • Duromere/Duroplaste - Polyesterharz (GF-UP oder kurz GfK)
Lichtkuppel-Elemente gibt es sowohl in lüftbarer als auch in starrer Ausführung. Varianten mit Zusatzausstattung ermöglichen neben dem Tageslichtgewinn und der Lüftungsmöglichkeit die Funktion eines Rauchabzuges.

Bei der Wahl von Lichtkuppeln sollte auf folgende Eigenschaften geachtet werden:

  • Form der Kuppeln
  • Material der lichtdurchlässigen Teile
  • Anzahl der Schalen
  • U-Wert der Lichtkuppel in W/m²K (ohne Aufsatzkranz)
  • Uw-Wert
  • Arten der Öffnung für die Lüftungsfunktion
  • AW-Wert beim Einsatz als RWA
  • Eignung der Kuppel als Dachausstieg