Kombinationslösungen: Dachbegrünung - Photovoltaik - Brauchwassernutzung

Publikation der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V.

Das Flachdach wird heutzutage kaum noch als ungenutzte Fläche gesehen – es wird begrünt oder dient Photovoltaikmodulen als Standfläche. Hinzu kommt oftmals, dass im Rahmen einer dezentralen Regenwasserbewirtschaftung begrünte Dächer mit Brauchwassernutzungsanlagen kombiniert werden. Das Gründach vereint eine Vielzahl an positiven Wirkungen: Regenwasserrückhalt, Feinstaubfilter, Lärmminderung, Wärmedämmung, Hitzeschutz und Schutz der Dachabdichtung vor Extremtemperaturen und Witterungseinflüssen. Zudem haben Untersuchungen ergeben, dass sich der Wirkungsgrad und damit die Effektivität von Solarmodulen erhöht, wenn sie durch die Verdunstungsvorgänge der Begrünung gekühlt werden. Solar und Grün schließen sich also nicht aus.

In vielen Gemeinden besteht die Auflage, dass Regenwasser auf dem eigenen Grundstück verbleiben soll um die ohnehin überlasteten oder sanierungsbedürftigen Kanalnetze zu entlasten; extensive Gründächer mit 8-10 cm Aufbauhöhe halten etwa 40-60% des Jahresniederschlags zurück. Das verbleibende Überschusswasser kann bedenkenlos in Zisternen gesammelt und zur Gartenbewässerung und Toilettenspülung verwendet werden. Wichtig für die Planung der Kombinationslösung: Je höher die Substratschicht, desto geringer ist der Restabfluss in die Zisterne.

Die Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB) greift diese aktuelle Thematik der Kombination von Dachbegrünung, Photovoltaik und Brauchwassernutzung in ihrem vierseitigen Prospekt auf. Es werden Beispiele aus öffentlichen und privaten Bereichen gezeigt; zudem werden praktische Tipps für die Umsetzung gegeben.

Die Publikation zur Kombinationslösung kann kostenlos bei der FBB Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. angefordert (E-Mail: info@fbb.de) oder auf den Webseiten der Fachvereinigung heruntergeladen werden.

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