Photovoltaik für Flachdächer
Gute Flächenausnutzung
Bisher werden Photovoltaikanlagen bei Flachdächern immer in Südrichtung mit einer Neigung von 30° aufgestellt. Begründet ist dies durch die Einhaltung eines geeigneten Abstandes, damit die Module sich nicht gegenseitig verschatten und das Dach begehbar bleibt. Eine Lösung zur besseren Ausnutzung der Dachflächen bietet nun das Flachdach-Montagesystem MSE 100 Ost/West von Schüco. Das System besteht aus einer statischen Einheit von zwei Modulen, die über First-Verbinder aneinander befestigt sind. Die einzelnen Einheiten nehmen eine Fläche von drei Quadratmetern ein und lassen sich abhängig von der Geländekategorie, der Gebäudehöhe und Windlastzone beliebig zusammensetzen.
Die Rahmenfreiheit und die Nutzung des diffusen Lichts ermöglichen eine Neigung von nur 10°, ohne eine Aufständerung erforderlich zu machen. Durch die Kombination aus Dünnschichttechnologie und neuem Ausrichtungskonzept ist eine Ausnutzung der Dachfläche um bis zu 90 % realisierbar. Ein weiterer Vorteil dieses Systems ist die gleichmäßige Flächenbelastung durch die Module mit etwa 14 kg pro Quadratmeter. Punktuelle Belastungsspitzen sind nicht vorhanden.
Das Institut für Industrieaerodynamik (I.F.I.) der Fachhochschule Aachen hat das System in einer Studie auf Standsicherheit mit bis zu 240 km/h Windbelastung ohne zusätzliche Beschwerung getestet. Es eignet sich für Dachneigungen bis 10 ° und kann ohne Durchdringung der Dachhaut montiert werden.
Hersteller: Schüco International, Bielefeld
