Mit Kraut, aber ohne Rüben
Beitrag im DDH 7/2011
Welche Vorteile hat ein Gründach und was muss beim Wurzelschutz und beim Vegetationssubstrat beachtet werden? Diesen Fragen widmet sich der Autor Stefan Ruttensperger in seinem Artikel „Mit Kraut, aber ohne Rüben“, welcher in der Fachzeitschrift Das Dachdecker Handwerk – DDH Ausgabe 7/2011 erschienen ist.
Nach einer kurzen Einführung in die Exentsivbegrünung erläutert der Autor den Regelaufbau des Mehrschichtpakets, bei dem die Funktionsbereiche Vegetationstragschicht, Filterschicht und Dränschicht voneinander getrennt sind. Wichtig ist immer, dass das Überschusswasser, welches nicht von den Pflanzen aufgenommen werden kann, sicher abtransportiert wird um Staunässe zu verhindern. Es sollte auch beachtet werden, dass eine Extensivbegrünung zwar pflegeleicht, nicht aber pflegefrei ist. So muss in der Regel eine bestehende Extensivbegrünung zwar nicht mehr bewässert werden, dennoch sollte zwei Mal pro Jahr eine Wartung des Gründaches erfolgen, bei der Fremdbewuchs entfernt sowie ggf. die Bepflanzung gedüngt werden sollte. Die Vorteile einer Dachbegrünung liegen auf der Hand: Schutz der Dachabdichtung vor Witterungseinflüssen, Schaffung neuer Einzugsgebiete für die Tierwelt, Reduzierung von Regenwasserabflussspitzen durch Verdunstung und zeitlich versetzten Abfluss.
Der Autor geht in seinem Artikel ferner auf die Anforderungen hinsichtlich des Wurzelschutzes, den Einfluss einer Dachbegrünung auf den Wasserhaushalt sowie die zusätzliche Auflast aus dem Flächengewicht der Substratschicht ein.
Bildnachweis: Bauder, Stuttgart
