Das Flachdach zur Energieerzeugung: Arten

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Mit der Energie der Sonne lässt sich entweder Strom erzeugen (Photovoltaik) oder Wasser für die Heizungsunterstützung erwärmen (Solarthermie). Für die Montage von energieerzeugenden Modulen auf dem Flachdach gibt es zwei verschiedene Varianten:

  • Die Aufdachmontage oder
  • die Indachmontage (auch dachintegrierte Montage genannt)
Bei der Aufdachmontage werden die Solarmodule auf ein Gerüst aufgeständert. Sie sollten nach Süden ausgerichtet sein und eine Neigung von 30° aufweisen, um optimale Bedingungen zu schaffen. Zu dieser Art der Montage auf dem Dach zählen auch Trägersysteme, welche die Solarmodule komplett aufnehmen und als Ganzes auf das Dach aufgestellt werden. Ihr Vorteil liegt darin, dass es keine massiven Durchdringungen der Dachfläche gibt.

Bei den sogenannten dachintegrierten Systemen sind die stromerzeugenden Elemente mit der Abdichtungsbahn verbunden. Auf der Abdichtung sind flexible Dünnschichtelemente (meist aus amorphem Silizium) laminiert. Die Module sind besonders temperaturunempfindlich und erzielen einen konstanten Wirkungsgrad. Die Gebäudeausrichtung spielt bei dieser Variante keine Rolle.

Darüber hinaus sind individuelle Lösungen möglich wie beispielsweise Strom erzeugende Elemente auf Vordächern, Pergolen, Atrien oder sonstigen flachdachähnlichen Überdachungen. Zum Teil sind diese Systeme auch in transparenten oder halbtransparenten Ausführungen erhältlich.

Eine weitere, bisher eher selten realisierte Variante zur Energieerzeugung, ist die Nutzung der Windkraft. Meist werden dafür Systeme verwendet, bei denen sich Windbänder vertikal um die/den Masten drehen – im Gegensatz zur horizontalen Drehung wie bei den Windrädern (siehe Bild 11). Es gibt bereits Standardmodelle, die Strom für ein Zweifamilienhaus erzeugen. Ob die kleinen Mühlen Zukunft haben steht noch in den Sternen.