Schiebelamellen

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Typenvielfalt bei den Lamellen

Schiebelamellen bieten bei einfacher Bedienung einen sehr guten Sicht- und Sonnenschutz für Fenster im Wohnungs- und Verwaltungsbau.

Das Schiebelamellensystem basiert auf Fensterläden, die in Schienen horizontal vor den Fenstern verfahrbar sind. Sie bestehen aus Lamellen, die in Rahmen feststehend gelagert sind. Das System ermöglicht ein- und mehrflügelige Anlagen, die ein- oder zweispurig umgesetzt werden können. In der Standardvariante werden die Fensterläden manuell bedient, optional ist eine Ausstattung mit einem 24 V Elektroantrieb und Steuerung. Gestaltungsspielraum bieten eloxierte oder farbbeschichtete Oberflächen.

Je nach der Wahl der Lamellen bieten die Fensterläden Durchsicht, Tageslichtnutzung oder komplette Abschattung. Zur Auswahl stehen drei Lamellentypen:

  • Die Füllung vom Typ A aus einem Konturprofil bildet eine völlig geschlossene Fläche ohne Sicht nach außen.
  • Bei Typ B handelt es sich um eine ovale Lamelle von 48 mm x 8 mm. Sie wird mit einer Neigung von 68° in den Rahmen eingebaut. Die Lamellen werden durch einen 6 mm breiten Spalt voneinander getrennt, so dass eine Teildurchsicht nach außen möglich ist.
  • Bei der Ellipsenlamelle Typ C betragen die Abmessungen 105 mm x 22 mm. Hier ist die Neigung in 15°-Schritten von 0° - 90° wählbar. Der Abstand zwischen den Lamellen ist frei wählbar.

Das höchstmögliche Gewicht je Einzelflügel beträgt 100 kg bei einer maximalen Größe von 4 m² (bei zweispuriger Anlage mit Elektroantrieb 50 kg bei 2 m²). Flügelspannweiten bis zu 2,20 m (Lamelle Typ C) sind möglich. Die maximale Anlagenbreite liegt bei einer Laufschienenlänge von 6 m. Die Einbauhöhe kann in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren, wie Lamellentyp, Öffnungsvariante u.a., bis zu 8 m betragen.

Hersteller: Schüco International KG, Bielefeld