Metallfenster

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Stahlfenster werden heute wegen der günstigen Wärmeleitfähigkeit und des hohen Eigengewichtes des Materials im Hochbau kaum mehr verwendet. Man findet sie häufig in der Industriearchitektur des letzten Jahrhunderts. Oft stellen Stahlfenster heute einen Spezialfall bei der Sanierung oder Revitalisierung solcher Altsubstanz dar. Beliebte Lösungen sind dabei der komplette Austausch der Stahlfensterelemente oder die thermische Verbesserung durch eine zusätzliche Fensterebene zu einem Doppel- oder Kastenfensterelement.

Die am häufigsten eingesetzten Buntmetalle in Tür- oder Fensterkonstruktionen sind Kupfer, Messing und Bronze. Messing ist eine Legierung aus Kupfer und Zink, Bronze eine aus Kupfer und Zinn. Diese Buntmetalle werden ausschließlich zur optischen Gestaltung eingesetzt. Buntmetalle sind generell sehr witterungsbeständig und werden durch ihre eigene Oxidschicht geschützt, die sich durch normale Witterung im Laufe der Zeit bildet. Diese schützende Oxidhaut wird bei der Herstellung chemisch erzeugt. Um diese homogene Oberflächenfärbung zu erhalten, wird die Patina durch eine zusätzliche Lackschicht geschützt. Wegen der Entstehung aggressiver elektrochemischer Prozesse sind Verbindungen zwischen Buntmetallen und Zinkelementen unbedingt zu vermeiden.

Aluminumfenstern bestehen aus Leichtmetall. Aufgrund Ihres häufigen Einsatzes ist ihnen in dieser Rubrik ein eigener, ausführlicher Artikel gewidmet.

Bildnachweis: MetaDesign/Michael Zalewski