"Farbgleichheit transparenter Gläser im Bauwesen"

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Merkblatt des Verbandes für Fenster- und Fassadenhersteller

Die Beurteilung der Farbe von transparentem Glas ist eine heikle Angelegenheit. Die subjektiven Farbeindrücke sind zu unterschiedlich, um als Grundlage verbindlicher Farbbeurteilung gelten zu können. Darum ist es sinnvoll, verbindliche Entscheidungen über die Farbgleichheit des Glases vor dem Einbau zu treffen. Mit seinem neuen Merkblatt "Farbgleichheit transparenter Gläser im Bauwesen" gibt der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V. Fensterbauern, Planern und Bauherren eine praxisnahe Hilfe an die Hand, um nachträgliche Differenzen bei der Beurteilung des Farbeindrucks von einzelnen Scheiben oder Fenster- und Fassadenscheibenflächen zu vermeiden.

Das Merkblatt "Farbgleichheit transparenter Gläser im Bauwesen" (V.03: 2004-09) rückt ein Problem in den Blick, das erst infolge der technischen Entwicklung der Gläser mit funktionalen Beschichtungen und dem großflächigen Einsatz von Verglasungen im modernen Bauen größere Bedeutung bekommen hat. Dabei wirken sich vor allem architektonische und technische Einflussfaktoren wie etwa die Glasdicke oder die Wärme- und Schalldämmung auf die Glasfarbe aus. Diese und andere Faktoren wie Farbumgebung oder Hintergrund sind schon bei der Planung von Planern, Auftragnehmern (Glaser, Fenster- oder Fassadenbauer) und Bauherren zu berücksichtigen. Trotz der Schwierigkeiten, die Übereinstimmung von Farbtönen objektiv zu beurteilen, gibt das Merkblatt dem Fenster- und Fassadenbauer eine Reihe nützlicher Hinweise zur Sicherung einer möglichst hohen Farbgleichheit an die Hand.

Die Broschüre erläutert die typischen Möglichkeiten der Bemusterung wie Musterfassade, Handmuster oder Show Mobile mit ihren Vor- und Nachteilen und gibt Tipps für den Austausch von Altverglasung oder zur Identifikation verschiedener Glastypen und ihrer Farbe. Erläutert wird schließlich auch noch, wie sich die Glasfarbe auf die Nutzung und umgekehrt die Nutzung auf den Farbeindruck des Glases auswirkt. Je nach Raumbeleuchtung verändert sich beispielsweise der äußere Farbeindruck des Glases.

Das Merkblatt ergänzt die vorliegenden Merkblätter des Verbandes im Glasbereich über "Absturzsichernde Verglasungen" (V.01: 2003-06) und über die "Thermische Beanspruchung von Gläsern in Fenstern und Fassaden" (V.02: 2004-03).

Das VFF-Merkblatt, das der Verband in Zusammenarbeit u.a. mit dem BIV des Glaserhandwerks (Hadamar), dem Bundesverband Flachglas (BF) (Troisdorf) und den Unabhängigen Beratern für Fassadentechnik (UBF) erstellt hat, ist als Leseprobe auf der Website des Verbands einzusehen und kann beim Verband auch per Email bestellt werden. Die Schutzgebühr für das Merkblatt beträgt 6,00 EUR. Mitglieder des Verbandes erhalten ein Exemplar kostenlos.

Herausgeber:
Verband für Fenster- und Fassadenhersteller e.V.
Walter-Kolb-Str. 1-7
60594 Frankfurt/Main
Tel.: 069/95 50 54-0
eMail: vff@window.de