Je nachdem, ob natürlich, mechanisch oder hybrid gelüftet werden
soll, sind verschiedene Komponenten bei der Fassadenplanung zu
bedenken. Manche von ihnen sind außen sichtbar, multifunktional und
für die Nutzer*innen leicht zugänglich – wie beispielsweise
Fenster. Andere liegen versteckt in Laibungen und Brüstungen oder
auf Dächern und Rückseiten des Gebäudes.
Galerie
Fensterlüftung am Bauhausgebäude in Dessau.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
01|10
Lüftungsöffnungen in der Glasfassade des Audimax der Hochschule Dessau.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
02|10
Doppelfassade mit einzeln öffenbaren Glaslamellen für Zu- und Abluft.
Bild: Kati Türschmann, Hamburg
03|10
Doppelfassade mit offenen Gitterrosten für eine natürliche Luftzufuhr.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
04|10
Metallgitter und Lamellen sorgen dafür, dass die von Abgasen belastete Luft dieser Garage entweichen kann.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
05|10
Lüftungsklappe am Abspannwerk Adlershof, einem Klinkerbau aus den 1920er-Jahren, geplant vom Architekten Hans Heinrich Müller.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
06|10
Ein in die Außenwand eingelassenes Lüftungsgitter eines Kellergeschosses.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
07|10
Lüftungsgitter an der Fassade der Volkswagenhalle in Braunschweig.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
08|10
Klimaanlage an der Gebäuderückseite.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
09|10
In den Fensterlaibungen des Bürohauses "B-One" in Berlin verstecken sich die Gitter der dezentralen Lüftungsanlage.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
10|10
Fassadenelemente für die natürliche Lüftung
Das sichtbarste Lüftungselement ist das Fenster. Türen, etwa von
Balkonen und Terrassen, können der Lüftung aber auch dienen. Hier
bestimmen die Gebäudenutzer*innen selbst den Lüftungszyklus und
-zeitraum, abhängig von ihrem eigenen Empfinden. Besonders effektiv
ist die Querlüftung, bei der Öffnungen auf beiden Seiten des Raums
einen Durchzug ermöglichen. Bei der Planung von Grundriss und
Gebäudehülle ist darauf zu achten, dass sich Fenster oder
Balkontüren möglichst gegenüberliegen und die Luftströmung von Raum
zu Raum gewährleistet ist.
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Fensterlüftung am Bauhausgebäude in Dessau.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
01|10
Lüftungsöffnungen in der Glasfassade des Audimax der Hochschule Dessau.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Doppelfassade mit einzeln öffenbaren Glaslamellen für Zu- und Abluft.
Bild: Kati Türschmann, Hamburg
03|10
Doppelfassade mit offenen Gitterrosten für eine natürliche Luftzufuhr.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
04|10
Metallgitter und Lamellen sorgen dafür, dass die von Abgasen belastete Luft dieser Garage entweichen kann.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
05|10
Lüftungsklappe am Abspannwerk Adlershof, einem Klinkerbau aus den 1920er-Jahren, geplant vom Architekten Hans Heinrich Müller.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
06|10
Ein in die Außenwand eingelassenes Lüftungsgitter eines Kellergeschosses.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
07|10
Lüftungsgitter an der Fassade der Volkswagenhalle in Braunschweig.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
08|10
Klimaanlage an der Gebäuderückseite.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
09|10
In den Fensterlaibungen des Bürohauses "B-One" in Berlin verstecken sich die Gitter der dezentralen Lüftungsanlage.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
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Bei Doppelfassaden erwärmt sich die Luft im Zwischenraum und der
entstehende thermische Auftrieb sorgt für eine natürliche
Konvektion. Wie viele Lüftungsöffnungen vorzusehen sind, richtet
sich nach der Art der Be- und Entlüftung des
Zwischenraums:
Abluftfassaden besitzen Abluftöffnungen aus dem
Fassadenzwischenraum und Zuluftführungen aus dem Innenraum
Zweite-Haut-Fassaden verfügen über Lüftungsöffnungen nach innen
und außen
Pufferfassaden sind geschlossene Systeme ohne Lüftungsöffnungen
nach innen oder außen
Überströmöffnungen und Lüftungsklappen dienen ebenfalls der
natürlichen Lüftung, können aber auch Bestandteile von mechanischen
Systemen sein. Sie sind beispielsweise in Brüstungen, Stürzen oder
Fassadenpaneelen integriert. Lamellen oder Gitter schützen die
Öffnungen vor Regen und Schnee und verhindern das Eindringen von
Tieren.
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Fensterlüftung am Bauhausgebäude in Dessau.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
01|10
Lüftungsöffnungen in der Glasfassade des Audimax der Hochschule Dessau.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
02|10
Doppelfassade mit einzeln öffenbaren Glaslamellen für Zu- und Abluft.
Bild: Kati Türschmann, Hamburg
03|10
Doppelfassade mit offenen Gitterrosten für eine natürliche Luftzufuhr.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
04|10
Metallgitter und Lamellen sorgen dafür, dass die von Abgasen belastete Luft dieser Garage entweichen kann.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
05|10
Lüftungsklappe am Abspannwerk Adlershof, einem Klinkerbau aus den 1920er-Jahren, geplant vom Architekten Hans Heinrich Müller.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
06|10
Ein in die Außenwand eingelassenes Lüftungsgitter eines Kellergeschosses.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
07|10
Lüftungsgitter an der Fassade der Volkswagenhalle in Braunschweig.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
08|10
Klimaanlage an der Gebäuderückseite.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
09|10
In den Fensterlaibungen des Bürohauses "B-One" in Berlin verstecken sich die Gitter der dezentralen Lüftungsanlage.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
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Fassadenelemente für die mechanische Lüftung
Bei hochgedämmten Gebäuden, hoher Nutzungsdichte oder stark
belasteter Außenluft ist eine natürliche Fensterlüftung nicht ausreichend oder aus
gesundheitlichen Gründen nicht ratsam. In diesen Fällen sind
mechanische, zentrale oder dezentrale Lüftungsanlagen notwendig,
die die natürliche Lüftung ergänzen oder ganz ersetzen. Sie führen
nicht nur die belastete Raumluft ab, sondern können auch die
zugeführte Frischluft filtern, erwärmen und kühlen sowie be- oder
entfeuchten.
Eine zentrale Lüftungsanlage versorgt mithilfe von mindestens
einem Ventilator über ein Kanalnetz mehrere Räume, Gebäudetrakte
oder ganze Gebäude mit frischer Luft. Im Innenraum sind die
Öffnungen und Leitungen dieser Anlagen mal mehr, mal weniger
sichtbar. In jedem Fall sind sie bei der Bemessung der Raumhöhe
unbedingt zu berücksichtigen. Die Zu- und Abluftöffnungen sowie die
teils sehr großen Lüftungsgeräte werden meist versteckt,
beispielsweise auf Rückseiten oder Flachdächern der Gebäude.
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Fensterlüftung am Bauhausgebäude in Dessau.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
01|10
Lüftungsöffnungen in der Glasfassade des Audimax der Hochschule Dessau.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Doppelfassade mit einzeln öffenbaren Glaslamellen für Zu- und Abluft.
Bild: Kati Türschmann, Hamburg
03|10
Doppelfassade mit offenen Gitterrosten für eine natürliche Luftzufuhr.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
04|10
Metallgitter und Lamellen sorgen dafür, dass die von Abgasen belastete Luft dieser Garage entweichen kann.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
05|10
Lüftungsklappe am Abspannwerk Adlershof, einem Klinkerbau aus den 1920er-Jahren, geplant vom Architekten Hans Heinrich Müller.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
06|10
Ein in die Außenwand eingelassenes Lüftungsgitter eines Kellergeschosses.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
07|10
Lüftungsgitter an der Fassade der Volkswagenhalle in Braunschweig.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
08|10
Klimaanlage an der Gebäuderückseite.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
09|10
In den Fensterlaibungen des Bürohauses "B-One" in Berlin verstecken sich die Gitter der dezentralen Lüftungsanlage.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
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Während eine zentrale Lüftungsanlage mehrere Räume oder ein
ganzes Gebäude versorgt, lüften dezentrale Lüftungsgeräte wie
Einzellüfter oder Gebläsekonvektoren nur einzelne Räume. Sie können
auch mit zentralen Abluftsystemen und einer Wärmerückgewinnung über
Kreislaufverbundsysteme (KVS) kombiniert werden. Dezentrale Geräte
ermöglichen eine variable Raumgestaltung, da sie auf Rastermaß
angeordnet werden. Durch den Wegfall eines Luftkanalsystems sind
geringere Raumhöhen möglich.
Die Geräte werden üblicherweise in die Außenwand integriert,
neben dem Fenster oder im Bereich der Fensterbank, wo mitunter
Heizkörper die Zuluft erwärmen können. Jedes Gerät bedarf einer
entsprechenden Öffnung in der Fassade, beispielsweise in Form eines
Außenwand-Luftdurchlasses (ALD) oder einer Lüftungsklappe. Diese
befindet sich meist neben dem Fenster, in der Laibung oder im
Brüstungsbereich.
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Kontakt Redaktion Baunetz Wissen: wissen@baunetz.de Baunetz Wissen Fassade sponsored by: MHZ Hachtel GmbH & Co. KG Kontakt 0711 / 9751-0 | info@mhz.de
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