Fenster

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Öffnungen sind in der Fassade unumgänglich, ihr häufigster Anwendungsfall ist das Fenster. Es besteht im Wesentlichen aus einem Rahmen und der Verglasung, für die heute fast ausschließlich Isolierglas verwendet wird. Seine vorrangige Aufgabe ist, natürliches Licht ins Gebäude zu lassen und gleichzeitig das Gebäudeinnere vor Witterungseinflüssen zu schützen. Bei seiner Planung und Umsetzung sind zahlreiche Kriterien zu berücksichtigen, dazu zählen:

  • Größe, Form, Material und Art der Fassadenöffnung
  • Verbindung von Fenster und Fassade
  • Art und Anzahl der gewünschten Teilungen (Rahmenteilung, Sprossenteilung)
  • Öffnungsart der Fensterflügel
  • Art und Funktionsweise der Lüftung
  • Art und Funktionsweise der Beschläge, von manueller über Sensorsteuerung bis zu kompletter digitaler Kontrolle
  • Oberflächengestaltung, sowohl nach außen und innen
  • Art der Verglasung
  • Sonnen-, Blend- und Sichtschutz
  • Wärme- und Schallschutz
  • das Energiekonzept des gesamten Gebäudes
Werden mehrere Fenster- und/oder Türelemente zu einem Fassadenelement zusammengefügt, spricht man von einer Fensterwand. Sie besteht aus einem Traggerüst, z.B. Rahmen, Pfosten oder Riegel, sowie einer Füllung, z.B. aus Glas, und kann in beliebiger Form mit öffenbaren und beweglichen Fensterflügeln sowie mit verschiedenen Unterteilungen ausgeführt werden. In einer Wand- oder Fassadenöffnung angeordnet, kann sie über mehrere Geschosse reichen. Aufgrund der großen Spannweiten der Rahmenprofile und erhöhter Windlasten sind die Belastungen, die auf eine Fensterwand wirken, erheblich und dürfen statisch nicht unterschätzt werden. Ebenfalls zu berücksichtigen ist, dass die Glasflächen zu reinigen und Rahmen, Verglasung, Beschläge und Sonnenschutz wirtschaftlich sinnvoll zu warten sind.

Der Unterschied von Fenstern und Fensterwänden zu Glasfassadenkonstruktionen liegt darin, dass die letztgenannten die gesamte selbsttragende oder nichttragende Außenhülle eines Gebäudes darstellen.