Zeitgemäße Elektroinstallation: Komfortfunktionen
Zeitgemäße Elektroinstallation ist schon heute ohne Bussysteme nicht mehr denkbar. Sie ist die Grundlage für die Automatisierung aller Funktionen. Allerdings ist der Hauptanteil der Wohngebäude in Deutschland heute noch mit konventioneller Installation ausgestattet. Doch auch ohne Bussysteme gibt es eine Reihe von Automatisierungslösungen für Gebäude, die im Rahmen der konventionellen Elektroinstallation schon seit Jahren eingesetzt werden. Allen gemeinsam ist, dass sie mehr oder weniger Insellösungen darstellen. Sie wirken meist nicht direkt zusammen und ihr Zusammenwirken wird noch immer vom Menschen gesteuert.
Beispiele dafür sind:
- Beleuchtungssteuerung
- Dimmer zum Erzeugen von angepassten Lichtstimmungen (manuelles Lichtszenenmanagement)
- Tageslichtabhängige Lichtsteuerung
- Treppenlichtsteuerung
- Zeitschalter, für die zeitliche Steuerung beliebiger elektrischer Geräte (z.B. Kaffeemaschine)
- Bewegungsmelder/Anwesenheitsmelder
- Anwesenheitssimulation mit Hilfe von Zeitschaltern mit Zufallsgenerator
- Beschattung: Rollladen-, Jalousie- und Markisensteuerung
- Tor- und Garagentorantriebe
- Temperaturmessung und -regelung (einschließlich Einzelraumregelung) zur Komfortverbesserung und Energieeinsparung
- Visualisierung von Schaltzuständen (Schalttableaus mit Kontrolllämpchen)
- Energie- und Lastmanagement (effiziente Energieanwendung).
Rein äußerlich wird die fortschreitende Gebäudeautomation durch neue Formen der Bedienungselemente erkennbar, z.B. 4-fach-Tastsensoren (siehe Bild 2). Es gibt auch Ausführungen mit integrierten alphanumerischen Anzeigen und zunehmend mit kleinen Displays, die einen schnellen Überblick über die aktuellen Zustände der Anlage gewähren.
