Wärmedämmputz

Der Einsatz von Wärmedämmputz beschränkt sich zumeist auf die Sanierung von Denkmälern. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bezogen auf die erreichte Kosteneinsparung an Heizenergie nicht konkurrenzfähig zu anderen Ausführungsvarianten.

Dem herkömmlichen Unterputz aus Kalk und Zement wird ein Leichtzuschlag in Form von Polystyrolkügelchen oder Perlite zugesetzt. Als Oberputze können alle Edelputze, Silikatputze oder Silikonharzputze aufgebracht werden. Dispersionsputze sollten aufgrund ihrer geringen Diffusionsfähigkeit nicht verwendet werden.

Verarbeitung/Anwendung
Die Verarbeitung erfolgt in der Regel durch Maschinen analog einem regulären Putz. Ab einer Putzstärke von > 50 mm des Unterputzes muss mehrschichtig gearbeitet werden. Der Putz ist dampfdiffusionsoffen. Die Mindestauftragsstärke liegt bei 30 mm, die Maximalauftragsstärke bei 100 mm. Der Wärmedämmputz kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich verwendet werden.

Technische Daten:
Wärmeleitfähigkeit λ: 0,07 W/(mK)
Wasserdampfdiffusionswiderstand μ: ≤ 5
Baustoffklasse nach DIN 4102: B1 schwer entflammbar

Surftipps

www.baunetzwissen.de/Mauerwerk > Außen- und Innenputze
www.baunetzwissen.de/Mauerwerk > Sanierung von Sichtfachwerk