Wärmedämmputz

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Putze schützen die Außenwand vor klimatischen Einwirkungen und sind darüber hinaus ein Fassadengestaltungselement. Farbe und Oberflächenstruktur bestimmen ganz wesentlich das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes.

Wärmedämmputze erhalten durch einen Leichtzuschlagstoff ihre wärmedämmenden Eigenschaften. Putze nach DIN 18 550-3 werden aus mindestens 75 Vol.-% expandierten Polystyrolkugeln (EPS) oder Perliten und den mineralischen Bindemitteln Kalk und Zement hergestellt. Diese Putze sind schwer entflammbar, der Baustoffklasse B1 nach DIN 4102 zugeordnet und werden in den Wärmeleitfähigkeitsgruppen 070, 080, 090 und 100 angeboten, wobei 070 am häufigsten Verwendung findet.

Bei einer DIN-gerechten Verarbeitung wird der Putz zweischichtig ausgeführt. Der Unterputz verfügt über eine Dicke von 20 bis 100 mm. Ein dünnschichtiger Oberputz mit einer mittleren Dicke von 10 mm bildet den äußeren Abschluss.

Wärmedämmputze können in Kombination mit weiteren wärmedämmenden Maßnahmen eingesetzt werden. Zusammen mit wärmedämmenden Hochlochziegeln können U-Werte von unter 0,25 W/m²K erreicht werden.