Wärmebrücken und Luftdichtheit

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Wärmebrücken
Gemäß DIN EN 832 bzw. EN ISO 13789 sind im Rahmen der Ermittlung des Transmissionswärmebedarfs auch Wärmebrückeneffekte zu erfassen. Berücksichtigung finden dabei linien- und punktförmige Wärmebrücken. Werte für eine Vielzahl von Anschlussdetails können einschlägigen Katalogen und Atlanten entnommen werden. Auch die künftige Energieeinsparverordnung wird die detaillierte Erfassung von Wärmebrückeneffekten ermöglichen, jedoch auch -wegen des hohen Aufwands hierfür- eine pauschale Berücksichtigung beinhalten. Musterlösungen für typische Anschlussdetails sind in DIN 4108, Beiblatt 2 angegeben. Die dazu gehörigen Kennwerte finden sich auf CD-Rom.

Luftdichtheit
Anforderungen an die Luftdichtheit von Gebäuden sowie Planungs- und Ausführungsempfehlungen für Bauteile und Anschlüsse werden in DIN 4108, Teil 7 formuliert. Demnach darf der gemäß prEN ISO 9972 gemessene Luftvolumenstrom n50 bei natürlicher Lüftung einen Wert von 3,0 h-1, bei Vorhandensein einer raumlufttechnischen Anlage einen Wert von 1,0 h-1 nicht überschreiten. Für Anschlussdetails und Regelquerschnitte werden beispielhaft Lösungen für ein gutes Dichtungskonzept angegeben. Gemäß einer im Bundesanzeiger vom 31.7.1998 veröffentlichen Bekanntmachung zur Wärmeschutzverordnung ist die im Sinne der Verordnung geforderte Luftdichtheit der Gebäudehülle bei Vorhandensein einer raumlufttechnischen Anlage dann gegeben, wenn der in DIN 4108-7 geforderte Grenzwert für n50 um nicht mehr als 0,5 h-1 überschritten wird.