Holzfasern
Holzfasern kommen als Einblasdämmstoff oder als Dämmplatten zur Ausführung. Grundsubstanz sind Weichholzfasern von Fichten oder Tannen. Diese werden thermisch-mechanisch zerfast und mit Wasser zu einem Brei vermengt. Für den losen Einblasdämmstoff trocknen die Fasern anschließend, die Holzweichfaserplatten werden meist ohne chemische Bindemittel durch holzeigene Bindestoffe erstellt. Die Festigkeit der Platten ist - bei Bedarf - durch die Zugabe von Zement oder Magnesit zuerhöhen. Je nach Anforderung wird durch Zugabe von Hydrophobierungsmitteln (Baumharz, Bitumen) auch die Feuchtebeständigkeit verbessert.
Anwendung
Holzfaserplatten können als Dämmstoff im Wand- und Dachbereich, als Wärme- und Trittschalldämmung im Bodenbereich eingesetzt werden.
Technische Daten von Holzfaserdämmplatten nach DIN 68755
Wärmeleitfähigkeit λ: 0,040 – 0,070 W/(mK)
Rohbaudichte ρ: 120 – 450 kg/m³
Wasserdampfdiffusionswiderstand μ: 5-10
Baustoffklasse nach DIN 4102: B2 normal entflammbar
Technische Daten von lose Holzfasern
Wärmeleitfähigkeit λ: 0,040 – 0,045 W/(mK)
Rohbaudichte ρ: 23 – 60 kg/m³
Wasserdampfdiffusionswiderstand μ: 5-10
Baustoffklasse nach DIN 4102: B2 normalentflammbar
