Erdberührtes Bauteil
Die Außenseite der erdberührten Wand muss gegen Erdfeuchtigkeit und Wasser abgedichtet sein. Als Abdichtung können Dichtungsmassen wie Heiß- und Kaltbitumen sowie verschiedene Bitumen- oder Kunststoff-Dichtungsbahnen verwendet werden. Auf die Abdichtung werden Dämmplatten, die oft mit einem Stufenfalz versehen sind, aufgeklebt.
Das Institut für Bautechnik, Berlin, hat extrudierten Polystyrol-Hartschaum und Schaumglas für erdreichberührte Wände zugelassen. Sie sind auch als Perimeterdämmung bekannt. Nach dem Verfüllen der Ausschachtung werden die Dämmplatten durch den Erddruck fest auf der Wand fixiert. Diese Wärmedämmplatten können in wasserdurchlässigen Böden (erster Belastungsfall) unmittelbar an das Erdreich angelegt werden. Bei wenig wasserdurchlässigen Böden (zweiter Belastungsfall) ist eine Sickerschicht vor der Wand bis zur Dränung vorzusehen.
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