Dachbegrünung
Bei der Ausführung von Gründächern wird grundsätzlich zwischen extensiver und intensiver Begrünung unterschieden. Bei extensiver Begrünung (s. Bild) erfolgt i.d.R. eine Bepflanzung mit Moos-Sedum-Begrünung bzw. Sedum-Gras-Kraut-Begrünung o.ä. Der Schichtaufbau ist geringer als bei der intensiven Dachbegrünung (ca. 3-15 cm Gesamtstärke) und die Pflege nach der Erstellung geringer.
Bei intensiven Dachbegrünungen wird das Dach meist als Garten genutzt. Die Möglichkeiten der Bepflanzung reichen vom Rasen über Stauden bis zu Sträuchern und kleinen Bäumen. Der Schichtaufbau ist vielschichtig und regelmäßige Wässerung, bzw. Pflege notwendig.
Als zusätzlich auf eine Dachkonstruktion aufgebrachtes Schichtenpaket kann eine Dachbegrünung sowohl die Wärme- als auch die Schalldämmung eines Daches deutlich verbessern. Besonders gute Wärmedämmeigenschaften sind mit vollflächig verlegten Dränelementen aus Schaumstoff zu erzielen, mit dieser wärmedämmenden Begrünung können bis zu 70 mm herkömmlicher Wärmedämmstoff ersetzt werden.
Die Schallschutzeigenschaften eines begrünten Daches sind nur von der zusätzlich aufgebrachte Masse einer Dachbegrünung beeinflusst. Auf leichten Stahl-Trapezblech-Konstruktionen kann bereits eine extensive Dachbegrünung mit einem Flächengewicht von ca. 1 kN/m² zu einer Erhöhung des bewerteten Schalldämmmaßes von bis zu 8 dB führen.
Zum Thema
- Flach- und flachgeneigtes Dach
- Steildach
Surftipps
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