Außenwandmodule aus Steinwolle und Holz

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Bauelemente mit hohem Wärmeschutz

Die Verwendung modularer Bauelemente bietet einige Vorteile, wie z.B. die Bauzeitverkürzung oder die einfache Installation der maßgenau hergestellten Elemente. Häufig ermöglichen diese Bauteile schlanke und wärmebrückenfreie Konstruktionen. Der Dämmstoffhersteller Rockwool hat mit Rockshell ein neues Modulbausystem entwickelt, welches nach einer Untersuchung des Passivhaus Instituts Darmstadt für die Errichtung von Passivhäusern geeignet ist.

Die Wandelemente bestehen aus tragenden Metallprofilen, zwischen denen 600 mm breite und 250 mm dicke, aussteifende Steinwolle-Elemente gesetzt werden. An die der Stahlprofile werden außenseitig Holzelemente (27 x 98 mm) als Unterkonstruktion für die spätere Außenwandbekleidung aufgebracht. Raumseitig dienen 12 mm dicke OSB-Platten zur Aussteifung der Wände und als Dampfbremse. Bei einer zusätzlich auf der Innenseite angebrachten Installationsebene mit 45 mm Dämmung und einer Beplankung aus Gipsplatten sowie einer hoch wärmedämmenden Schicht, die sämtliche Türen, Fenster und Anschlüsse zu anderen Außenwänden umläuft, erreicht der beschriebene Wandaufbau einen U-Wert von unter 0,15 W/(m²K). Mit 8 mm Putz auf einer 13 mm dicken Putzträgerplatte wird ein Schalldämmmaß von Rw = 60 dB erzielt. Die Gesamtkonstruktion ist bauaufsichtlich geprüft und in die Brandwiderstandsklasse REI 60 eingestuft.

Die vorgefertigten tragenden Wandelemente des Modulbausystems lassen sich mit Standardkomponenten wie Dächer, Fenster, Türen kombinieren. Bei einer maximalen Einzelwandhöhe von 2,70 m kann ein Gebäude gemäß statischer Nachweise mit zweieinhalb Geschossen errichtet werden. Als Fassadenbekleidung lassen sich nahezu alle Materialien verwenden.

Hersteller: Rockwool, Gladbeck