WDVS mit Vakuumisolationspaneelen

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Zweischichtiger Systemaufbau verringert Wärmebrücken

Mit dem Einsatz von Vakuumisolationspaneelen (VIP) reduziert sich die Dämmdicke, allerdings ist ihre fachgerechte Verarbeitung auf der Baustelle oftmals schwierig: Die Elemente sind komplett vorgefertigt, der empfindliche Kern darf nicht beschädigt werden und bei der Verlegung können leicht Wärmebrücken entstehen. Mit dem Wärmedämmverbundsystem Lockplate hat der Hersteller Saint-Gobain Weber ein neues Verlegesystem für die Vakuum-Fassadendämmung entwickelt, das Wärmebrücken minimiert und - bei einer Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,022 W/(mK) - mit einer Dämmdicke von 9 cm Passivhausniveau erreicht.

Die Vakuumpaneele sind geschützt in EPS-Platten integriert, sie können in den Randbereichen geschnitten, angepasst  und verdübelt werden. Um Wärmebrücken zu vermeiden, werden die Paneele in zwei sich überlappenden Ebenen verlegt: Als erste Ebene werden die Plates direkt auf der Massivwand verklebt und verdübelt. Danach werden die Lock-Elemente darüber wärmebrückenarm aufgebracht.

Mit einer für das System entwickelten Software lassen sich der erforderliche Dämmstoffbedarf und die Verteilung der Platten auf der Fassade ermitteln.

Hersteller: Saint-Gobain Weber, Wülfrath