Dämmplatten aus Glasschaum

Bildergalerie | 1 |

Dass Glas als Dämmstoff funktioniert, ist noch immer schwer vorstellbar, obwohl Schaumglasschotter zunehmend als lastabtragende Dämmung verwendet wird. Mit den Glasschaumplatten bietet die Firma Glapor einen ähnlichen Baustoff an: Sie bestehen zu 100% aus Altglas, das gemahlen und mit Aktivatoren vermischt in einem Durchlaufofen aufgeschäumt wird. Durch Variationen im Abkühlungsprozess lassen sich aus dem so entstandenen Schaum unterschiedliche Produkte herstellen. Bei den Dämmplatten wird der Rohstrang in einer Abkühlanlage langsam auf Raumtemperatur abgekühlt, danach in einer vollautomatisierten Schneide- und Schleifanlage auf die gewünschten Maße zugeschnitten und oberflächenbehandelt.

Durch ihre Zellstruktur sind die Platten druckfest, beinahe stauchungsfrei, frostbeständig und dampfdicht. Sie verfügen über eine Wärmeleitfähigkeit von λ=0,067W/mK und entsprechen der Brandschutzklasse A1 nicht brennbar. Der Dämmstoff ist dauerhaft und resistent gegen chemische Einwirkungen sowie Insektenbefall, sein geringes Gewicht ermöglicht eine leichte Verarbeitung. Aufgrund ihrer Zusammensetzung lassen sich die Platten nach Herstellerangaben jederzeit wieder einbauen oder recyclen.

Verwendet werden die Glasschaumplatten u.a. als Bodenplatten-, Flachdach- oder seitliche Kellerdämmung. Sie sind in Dicken von 40 bis 120 mm sowie im Großformat (1200 x 800 mm), Normalformat (800 x 600 mm) und Kleinformat (400 x 600 mm) erhältlich. Sonderformate und Sondergefälleplatten werden auf Anfrage produziert.

Hersteller: Glapor, Mitterteich