Dämmelement für auskragende Bauteile
Verbesserte Dämmwirkung erlaubt Einsatz in Passivhäusern
Bei der konstruktiven Verbindung unterschiedlich gedämmter Bauteile entstehen Wärmebrücken, so zum Beispiel bei Anschlüssen von Balkonen oder Vordächern an gedämmte Massivbauteile. Durch eine thermische Trennung lassen sich solche Schwachstellen vermeiden. Die Firma Schöck bietet dazu seit Langem den Isokorb an, ein tragendes Wärmedämmelement, das in einer Dämmstärke von 80 mm erhältlich ist. Für den Einsatz in Passivhäusern hat der Hersteller das Produkt weiterentwickelt: Der Typ XT verfügt über eine Dämmstärke von 120 mm und wird aus einem verbesserten Dämmstoff hergestellt. Neopor, ein schäumbares Polystyrol mit Grafitzusatz , sorgt für eine weitere Reduktion der Wärmebrücke im Anschlussbereich.
Im Vergleich zur klassischen Produktserie zeigt das neue Dämmelement im Hinblick auf den Wärmeschutz eine Verbesserung von 50%. Die Optimierung der Querkraftträger, die hier mit einem geringeren Neigungswinkel installiert sind, sorgt außerdem für eine Verbesserung der Trittschalldämmung um 30%. Nach den Kriterien des Darmstädter Passivhaus-Instituts gelten Balkonanschlüsse, die mit diesen Dämmelementen gedämmt sind, als „Wärmebrückenarme Konstruktion“.
Hersteller: Schöck Bauteile, Baden-Baden
