Wärme- und Brandverhalten von Holzpflaster

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Der Wärmedurchlasswiderstand von Holzpflasterböden errechnet sich aus der Summe der Widerstände der einzelnen Schichten in Abhängigkeit von der Dicke und der Wärmeleitfähigkeit der jeweiligen Holzart. So beträgt etwa der Wärmedurchlasswiderstand von 30 mm dickem Eichen-Holzpflaster 0,10 m² K/W, von 60 mm dickem Kiefern-Holzpflaster 0,30 m² K/W. Bei Wohnungstrenndecken sind zusätzliche Dämmmaßnahmen in der Regel nicht erforderlich.

Die Brandgefahr von Holzpflasterböden ist gering. Sie werden als schwer entflammbar klassifiziert (B1). Aufgrund der Art der Verlegung sind fünf Seiten der Holzklötze dicht abgeschlossen. An der Oberflächenlaufseite tritt bei Feuereinwirkung allenfalls eine geringfügige Verkohlung ein, die einen Luftabschluss bewirkt. Brandschäden führen daher nur zu einer leichten Verkohlung der Oberfläche von geringer Tiefe.

Bildnachweis: Bona, Limburg