PVC-Bodenbeläge mit Unterschicht
Bodenbeläge aus PVC werden mit verschiedenen Trägerschichten hergestellt. Je nach Material der Trägerschicht unterscheiden die europäischen Normen zwischen:
- PVC-Bodenbeläge mit einem Rücken entweder aus Polyestervlies bzw. Jute oder aus einer Kombination aus Polyestervlies und PVC nach DIN 650
Trägerschichten aus Jutefilz dienen der Verbesserung des Trittschalls und sind vergleichsweise preiswert. Allerdings ist ein so ausgerüsteter Bodenbelag aufgrund des feuchteempfindlichen Materials nicht für Nassräume geeignet. Hier können PVC-Beläge mit synthetischem Polyestervlies eingesetzt werden. - PVC-Bodenbeläge mit einer Schaumstoffunterschicht nach DIN EN 651
Da sowohl die Oberschicht als auch der Rücken von Belägen mit Schaumstoffschicht verrottungsfest sind, können sie in fugenverschweißter Ausführung in Nassräumen verlegt werden. Im Objektbereich sind die Nähte immer thermisch zu verschweißen. - PVC-Bodenbeläge mit einem Rücken auf Korkbasis nach DIN EN 652
Die Trägerschicht aus Korkment verbessert die Trittelastizität und Trittschalldämmung. Bei Einsatz im Objektbereich sind auch hier die Nähte immer zu verschweißen.
PVC-Beläge mit Rücken sind als Platten- und Bahnenware mit Breiten zwischen 100 und 400 cm erhältlich, üblich sind 200 cm. Je nach Qualität und Verwendung werden 3 - 5 mm dicke Beläge eingesetzt, die minimale Dicke beträgt 1,5 mm.
Bildnachweis: Armstrong, Bietigheim-Bissingen

