Eigenschaften und Einsatzbereiche von Holzpflaster

Bildergalerie | 1 | 2 | 3 | 4 |

Holzpflaster besteht aus rechteckigen oder runden Klötzen, die nebeneinander gestellt eine Bodenfläche mit sehr hoher Belastbarkeit und Abriebfestigkeit ergeben. Die Hirnholzfläche ist die Nutzfläche. Ein solcher Bodenbelag wirkt rustikal; häufig verwendet wird Eichen- und Lärchenholz sowie Kiefern- und Fichtenholz. Holzpflaster sind sowohl im Innen- als auch im Außenbereich einsetzbar. Im Außenbereich werden stärker dimensionierte Klötze eingesetzt, deren Oberfläche bei Nässe rutschig werden kann; die Versickerungsleistung beträgt etwa 50%.

Für den Innenbereich gibt es verschiedene Qualitäten nach DIN 68702. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Abmessungen, der Oberflächenbehandlung und dem Fußbodenaufbau, der in der Regel recht hoch ist. Folgende Qualitäten werden unterschieden:

  • Holzpflaster GE für den gewerblichen und industriellen Bereich
  • Holzpflaster RE für Innenräume in Verwaltungs- und Versammlungsstätten und im Wohnbereich
  • Holzpflater WE für Werkräume und Räume mit gleichartiger Beanspruchung ohne große Klimaschwankungen und ohne Fahrzeug- und Staplerverkehr
Holzpflasterböden sind fußwarm, lärmdämpfend, verfügen über eine gute Wärme- und Trittschalldämmung sowie eine trittsichere und rutschhemmende Oberfläche. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch ein günstiges Brandverhalten, eine hohe Verschleißfestigkeit sowie eine geringe elektrische Leitfähigkeit aus.


Bildnachweis: Parkettgeschäft Köhler, Leinefelde (1); Holzverarbeitung Franz König, Kaiserslautern (2,4); IMD Innenausbau & Montageservice Does, Bad Kreuznach