Arten von PVC-Bodenbelägen

Bildergalerie | 1 | 2 | 3 |

Bodenbeläge aus PVC sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und werden auch als Vinyl- oder Designbeläge bezeichnet. Bei den letzteren handelt es sich in der Regel um heterogene Kunststoffbeläge mit einer Unterschicht aus PVC, deren Oberflächen häufig mit Holz-, Stein- oder Metallmuster bedruckt sind.

Hergestellt werden PVC-Beläge mit und ohne Trägerschicht, geschäumt und kalandriert (gewalzt), als ein- oder mehrschichtige Bahnen, Fliesen oder Platten in Dicken zwischen 1 bis 3 mm. Als Trägermaterial können beispielsweise Jute, Polyestervlies, Glasfaservlies, Kork oder Schaumstoffe verwendet werden. Zum Schutz der Oberfläche erhalten PVC-Beläge häufig eine Beschichtung beispielsweise aus Polyurethan.

Je nach Aufbau und Material der Trägerschicht unterscheiden die europäischen Normen zwischen:

  • Homogene und heterogene, flexible PVC-Bodenbeläge ohne Unterschicht nach DIN EN 649
  • PVC-Bodenbeläge mit einem Rücken entweder aus Polyestervlies bzw. Jute oder aus einer Kombination aus Polyestervlies und PVC nach DIN EN 650
  • PVC-Bodenbeläge mit einer Schaumstoffunterschicht nach DIN EN 651
  • PVC-Bodenbeläge mit einem Rücken auf Korkbasis nach DIN EN 652
  • Geschäumte PVC-Bodenbeläge nach DIN EN 653
  • PVC-Flex-Platten nach DIN EN 654
Bildnachweis: Armstrong, Bietigheim-Bissingen