Arten von Korkbodenbelägen

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Grundsätzlich werden zwei verschiedene Arten von Kork-Bodenbelägen unterschieden: Zum einen sind dies Kork-Fliesen zum anderen Kork-Fertigfußböden. Beide Arten bestehen aus segmentiertem Naturkork mit einem Bindemittel. Die Produkte werden sowohl ohne Oberflächenbehandlung als auch mit öl-, wachs-, transparent versiegelter, eingefärbter oder eingefärbt versiegelter Oberfläche angeboten. Sogenannter Rollkork wird nicht als Oberbelag, sondern nur als Untergrund für andere Belagsarten verwendet, er gilt als trittschalldämmend, elastisch, stabil und tragfähig.

Kork-Fliesen (Kork-Parkett)
Kork-Fliesen werden direkt mit dem Unterboden verklebt. Es gibt sie als Massivware oder in furnierter Ausführung mit unterschiedlichem Design und in verschiedenen Farbtönen. Die Materialdichte der Platten bewegt sich in der Regel zwischen 420 und 480 kg/m³, besonders strapazierfähige Produkte erreichen bis zu 550 kg/m³. Die Plattenstärke beträgt üblicherweise 4 mm, 6 oder 8 mm starke Platten können im Einzelfall beschafft werden.

Kork-Fertigfußboden (Kork-Fertigparkett)
Bei Kork-Fertigfußboden handelt es sich um schwimmend zu verlegende Fertigelemente mit einer meist ringsum laufenden Nut- und Federverbindung. Sie bestehen aus einer Korkauflage als Oberfläche, einer Trägerplatte und einem Gegenzug, meistens aus Kork. Diese Fertigelemente haben in der Regel eine Stärke von 12 mm und sind ebenfalls in unterschiedlichem Design erhältlich.

Bildnachweis: Ziro, Lothar Zipse, Kenzingen (1); Naturo Kork, Sursee/CH (2); Amorim Deutschland, Delmenhorst (3)