Feuchtigkeit von innen und außen
Unter Feuchteschutz versteht man die baulichen Maßnahmen, die das Eindringen von Feuchtigkeit in Gebäude und die klimabedingte Bildung von Tauwasser in bewohnten Räumen verhindern soll. Unterschieden werden:
Feuchtigkeit von innen
In Innenräumen entsteht Feuchtigkeit durch Nutzlasten wie Kochen, Baden oder Pflanzen, die zunächst durch Lüften nach außen geführt wird. Feuchte Raumluft muss durch regelmäßige Stoßlüftung oder durch kontrollierte mechanische Entlüftung nach außen gefürt werden, da sonst Schimmelbildung einsetzt. Feuchtegehalt und unterschiedliche Raumtemperaturen sorgen für Wasserdampf, der durch die Außenwände abgegeben wird. Im Winter nach außen, im Sommer in geringem Maß nach innen. Da Beton ein diffusionsoffener Baustoff ist, lässt er diesen Austausch zu und sorgt somit für ein angenehmes Raumklima.
Feuchtigkeit von außen
Im Keller ist die Detailplanung die wichtigste Prävention gegen Wasser und Feuchte. Mit dem Baustoff Beton kann durch die zusätzliche Eigenschaft "hoher Wassereindringwiderstand" erreicht werden, dass kein Wasser eindringen kann. Dabei ist jedoch auch die Detailplanung in der Fugenausbildung notwendig. Weiße Wannen gewährleisten die Dichtigkeit von Bauteilen auch bei hohem Grundwasserspiegel.
