Berechnungsgrundlagen von Schalenkonstruktionen

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Zur Berechnung von Schalenkonstruktionen werden die Membrantheorie und die Biegetheorie unterschieden.

Membrantheorie
Im Gegensatz zur Biegetheorie geht man bei der Membrantheorie von Vereinfachungen aus, die keine genauen Lösungen als Berechnungsgrundlage erhalten, sondern auf vielen Praxisanwendungen basieren. Durch die geringe Wanddicke sind die Biegesteifigkeiten und die inneren Biegemomente klein, Durchbiegungen und der Einfluss der Formänderung auf den Kräfteverlauf werden vernachlässigt. Das Tragwerk wird in unverformten Zustand untersucht. Die Kräfte an den Schalenrändern sind tangential zur Mittelebene gerichtet.

Biegetheorie
Wenn die Voraussetzungen der Membrantheorie nicht oder nicht annähernd gegeben sind, muss die Biegetheorie angewendet werden, d.h. die Biegesteifigkeit der Schale und bei dicken Schalen gegebenenfalls auch die endliche Schubsteifigkeit muss berücksichtigt werden.

Quelle: Wikipedia