Wandelemente aus Betonwerkstein

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Opferlichtwand in der Kirche St. Jodokus

Vor fünfhundert Jahren wurde die Kirche St. Jodokus in Bielefeld geweiht. Anlässlich dieses Ereignisses wird sie derzeit umfassend restauriert und modernisiert. Bei der Innengestaltung hat sich das Planungsbüro Reuter Schoger aus Berlin etwas Besonderes für die Opferlichter einfallen lassen. Statt in Kerzenständern finden sie Platz in einer sogenannten Opferlichtwand.

Diese besteht aus großformatigen und selbsttragenden Betonwerksteinelementen des Herstellers Kerapid. Im Sandwichverfahren hergestellt, sind die Granisol genannten Wandelemente ohne weitere Unterkonstruktion aufzustellen. Deshalb eignen sie sich nicht nur für den raumbildenden Ausbau in Kirchen, sondern für alle Arten von Trenn-, Vor- und Installationswänden. Die Elemente sind 31 mm dick und in Abmessungen von bis zu 3,50 m in der Höhe und 2,35 m in der Breite erhältlich.

Im spätgotischen Kirchenbau wurden die Ausschnitte für die Opferlichtkästen nach Vorgabe der Architekten per CNC mit Wasserstrahl präzise in die Wandelemente geschnitten. In diese wurden flächenbündig Metallkästen eingebaut. Anschließend wurde die weiße Betonwerksteinoberfläche durchgehend glatt geschliffen. Eine spezielle Ablufttechnik hinter den Wänden saugt die Wärme der Kerzenlichter ab.

Hersteller: Kerapid Krüger und Schütte, Hildesheim