Sitzen auf Betontentakeln
Modulares Stadt- und Landschaftsmöbel
Wie die Tentakeln eines Oktopusses scheint sich das modulare Stadt- und Landschaftsmöbel polpo im Raum zu bewegen, um auf verschiedene Situationen zu reagieren und sich anzupassen. Obwohl aus Beton scheint seine dynamische Form der Natur zu entstammen. Das Möbel ist die neueste Kreation der Münchner Architekten und Designer von pezzo per pezzo, Andreas B. Maier und Josef Gose.
Die beiden Grundelemente osso (Knochen) und giunzione (Gelenk), aus denen das Sitzmöbel zusammengesetzt ist, ermöglichen das Prinzip der Addition und somit eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten. Die starke Taillierung der Auflager verleihen ihm einen schwebenden Charakter, der im starken Kontrast zum Werkstoff Beton steht und den Reiz des Entwurfes ausmacht.
Hergestellt ist polpo aus selbstverdichtendem Hochleistungsbeton. Aufgrund der hohen Dichtigkeit des Betons lässt sich eine sehr glatte und homogene Oberflächenoptik herstellen, die auf Wunsch aber auch gesäuert oder gestockt ausgeführt werden kann. Ein Einfärben in allen Farbtönen ist ebenfalls möglich.
Zwei Gussformen reichen aus, um die sieben Einzelteile für ein polpo uno herzustellen. Die Elemente sind bei Bedarf jederzeit erweiterbar. Die Verbindungsteile der einzelnen Elemente bestehen ebenfalls aus Beton und können prinzipiell ohne Werkzeug als „Zapfverbindung” ineinander gesteckt werden. Aufgrund des Gewichtes ist dies jedoch nur mit einem Kran möglich, was letztendlich doch der genauen Planung bedarf und eine angepasste Baustellenlogistik und eine tragfähigen Untergrund voraussetzt. Speziell entwickelte Montagehaken erlauben ein einfaches und passgenaues Aufstellen.
Den Einsatzbereich sehen die Planer als Stadt- und Landschaftsmöbel, im Wellness- und Spasegment sowie für Pools, Bäder, am Strand und für den Gastronomie- und Veranstaltungsbereich.
Hersteller: pezzo per pezzo, München
