Hochbelastbare Betonhaut

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Glasfasern statt Stahl

Werden dem Werkstoff Beton statt einer Stahlbewehrung Glasfasern zugegeben, lassen sich extrem schlanke Elemente herstellen, die dennoch hochbelastbar sind. So wie die Betonplatten fibreC des Herstellers Rieder. Sie werden in einem speziellen Extrusionsverfahren hergestellt, bei dem ungerichtet gestreute Fasern in die Deck- und Unterschicht der Betonmischung eingebracht werden; Faserbündel, die sogenannten Roofings, in die Mittelschicht. Das Ergebnis sind Platten mit einer Dicke von nur 8 bis 13 mm, die nicht nur sehr dünn sind, sondern auch sehr leicht.

Die auch als „concrete skin“ bezeichneten Paneele eignen sich als Werkstoff sowohl für Fassaden als auch für Gestaltungen im Gebäudeinneren. Neben den robusten Eigenschaften ist das Material flexibel, so dass auch auf individuelle Formenwünsche reagiert werden kann. Zudem lassen sie sich in den verschiedensten Farben anfertigen, bevor sie 28 Tage aushärten. Neben zehn Standardfarben und drei Oberflächenstrukturen sind sämtliche Sonderfarben und Sonderformate erhältlich. Ihre Oberfläche wird weder chemisch behandelt noch lackiert.

Hersteller: Rieder Faserbeton-Elemente, Kolbermoor